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Das Material des Bildhauers Werner Ende ist der Edelstahl.
Aus dem Werkstoff, der für seine Härte, Kühle und
Massivität steht, schafft er filigrane, leichte, organische Skulpturen und Reliefs mit kinetischer Wirkung.
Seine ungegenständlichen Arbeiten zeichnen sich durch eine ebenso klare wie dynamische Formensprache aus. Anklänge
an die Natur sind häufig zu entdecken. Additiv kombiniert Ende schwingenden Spiralen, sich ineinander biegende
Linien, aufgefächerte blattartige Ovale und verschiedenste konkave und konvexe Flächen mit rein geometrischen
Elementen.
Die hochglänzende Oberfläche des polierten Edelstahls verleiht den Objekten ihre Leichtigkeit und lässt sie
in eine enge Beziehung zum umgebenden Raum treten. Beinahe transparent wirken die Skulpturen, wenn sie ihr
Umfeld in sich aufnehmen und leicht verzerrt wiederspiegeln. Jede Veränderung der Umgebung gibt den Arbeiten
einen neuen Charakter. Der Aufstellungsort, die Natur, die Jahres- und Tageszeiten gestalten Endes Skulpturen
mit, beeinflussen ihre Wirkung und vollenden die Arbeit des Bildhauers.
Irina Weischedel
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